Brandschutzordnung


Viele kleine Ursachen führen oft zu Bränden, die bei etwas Achtsamkeit nicht entstanden wären.

Brände verhüten ist besser als Brände löschen!

Brandverhütung:

Ordnung und Sauberkeit tragen mit zur Brandverhütung bei, deshalb muss auf folgende Punkte besonders geachtet werden:

  • Papierkörbe, Papiersammelstellen etc. sind brandsicher und in ordentlichem Zustand zu halten.
  • Nur Geräte, Einrichtungen, elektrische Betriebsmittel verwenden, die einwandfrei in Ordnung sind.
  • Offenes Feuer, z.B. Kerzen sind verboten. Im Übrigen wird auf das bestehende Rauchverbot in den Gebäuden hingewiesen.
  • Notausgänge, Türen, Sicherheitseinrichtungen, Feuerwehrzufahrts-wege usw. müssen ständig freigehalten werden. Notausgänge müssen im Gefahrfall mit einem Griff problemlos und schnell zu öffnen sein.
    Flucht- und Rettungswege dürfen - auch nicht kurzfristig- verstellt oder eingeengt werden.
    Lagerungen in diesen Bereichen sind verboten.
  • Türen in Brandwänden und Feuerschutztüren aller Art müssen geschlossen gehalten werden oder sich im Gefahrfall selbsttätig schließen können. Diese Türen dürfen nicht verkeilt oder festgebunden werden.
  • MitarbeiterInnen, die als letzte den Arbeitsplatz verlassen, sollen sich vor dem Verlassen des Arbeitsbereiches überzeugen, dass keine Möglichkeit für die Entstehung von Bränden besteht. [z.B. müssen elektrische Geräte -Kaffeemaschinen, Wasserkocher, etc.- abgeschaltet werden.]
  • MitarbeiterInnen müssen die Einsatzmöglichkeiten und die Bedienung der vorhandenen Brandschutzeinrichtungen in ihren Arbeitsbereichen - insbesondere die Handhabung der Feuerlöscher und Wandhydranten- kennen.

Vergessen Sie bitte nie, dass eigenes fahrlässiges Verhalten auch die Gesundheit und das Leben anderer kosten kann.

Schauen Sie sich einmal an Ihrem Arbeitsplatz um, überlegen Sie, was Gefahr für Sie bedeuten kann und fragen sich:

Was tue ich, wenn...

Bewahren Sie vor allem Ruhe. Dazu müssen Sie sich - ebenfalls in aller Ruhe - einmal ernsthaft mit den Möglichkeiten befassen.

Aber nicht erst "morgen", sondern noch "heute" !

Es ist wichtig, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter Kenntnis über Lage, Ort, Einsatzmöglichkeiten, Bedienungsarten, Sinn und Zweck von Brandschutzeinrichtungen besitzt, wie z. B. über:

  • Feuerwehrnotruf
  • Feuermelder
  • Feuerlöscher
  • Wandhydranten
  • Rettungseinrichtungen
  • Fluchtwege
  • Notausgänge

Geräte und Einrichtungen, mit denen man vertraut ist, sind leichter, schneller und effektiver zu nutzen!

Nehmen Sie daher an den entsprechenden Schulungsangeboten teil!
Im Brandfall:
  1. Bei einem Notfall sofort den öffentlichen Notruf der Feuerwehr 112 anrufen.
    Im Brandfall: Feuermelder auf dem Flur betätigen. Dadurch wird die Feuermeldung bei der Feuerwehr ausgelöst.
  2. Bei Ertönen der Sirene sofort Aufzüge und Paternoster verlassen, da diese umgehend stillgesetzt werden.
  3. BesucherInnen sofort zum Verlassen des Gebäudes auffordern. Helfen Sie älteren Menschen, Körperbehinderten und Kindern.
  4. Alle Türen und Fenster schließen bzw. geschlossen halten.
  5. Klein- und Entstehungsbrände besonnen und schnell mit Feuerlöscher bzw. Wandhydranten bekämpfen.
  6. Alle leicht brennbaren Gegenstände aus der Nähe des Feuers entfernen.
  7. Helfen Sie mit, eine Panik zu vermeiden. Bleiben Sie ruhig und besonnen.
  8. Verlassen Sie das Gebäude auf dem schnellsten Wege über die vorhandenen und ausgewiesenen Flucht- und Rettungswege.
  9. Für den Rathausturm gilt: Verlassen Sie das Rathaus über die Treppenräume auf der Nord- und Südseite des Rathauses bis in das Kellergeschoss und begeben Sie sich zum Sammelplatz.
  10. BesucherInnen und MitarbeiterInnen versammeln sich auf dem Gelände zwischen Rathaus und AOK, und zwar so, dass Feuerwehr- und Rettungsmaßnahmen nicht behindert werden.
  11. Die Zugänge zum Gebäude sind zu sichern, damit niemand das Gebäude betritt. Dies ist erst nach Freigabe durch die Feuerwehr gestattet.
     
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